Dresden fordert Schwäbisch Hall

Unicorns zum neunten Mal dabei, Dresden zum zweiten Mal

Aurieus Minton (Schwäbisch Hall) und Jonas Gacek (Dresden Monarchs)

Dresden Monarchs und Schwäbisch Hal Unicorns treffen am 9. Oktober im Frankfurter Deutsche Bank Park im SharkWater German Bowl XLII aufeinander. Die beiden Gruppensieger der Punktrunde setzten sich wie im Viertelfinale auch in den Halbfinals auf eigenem Platz durch: Schwäbisch Hall bezwang die Potsdam Royals mit 28:18, die Dresdner siegten mit 37:0 gegen die Saarland Hurricanes.

Zum zweiten Mal nach 2013 schafften es die Sachsen damit ins Finale um die deutsche Meisterschaft im American Football. Damals scheiterten sie nur knapp mit einem unglücklichen Ballverlust, als sie gegen Braunschweig bereits auf dem Weg zu den siegbringenden Punkten schienen. Diesmal nehmen sie Anlauf auf den Titel mit Head Coach Ulrich „Ulz“ Däuber, der einst selbst beim kommenden Finalgegner aus Schwäbisch Hall die Laufbahn begonnen hatte.

Für die Schwäbisch Hall Unicorns bedeutete der 28:18-Erfolg im Habfinale gegen die Potsdam Royals den neunten Einzug in einen German Bowl. Das letzte Mal, dass man nicht dabei war, war eben jenes Jahr 2013, in dem die Dresdner gegen Braunschweig im Finale spielten. Sonst war man in den Jahren seit 2011 regelmäßig im German Bowl dabei und gewann 2011, 2012, 2017 und 2018 auch den Titel.

Pikant an der Paarung von SharkWater German Bowl XLII ist auch, dass seit ihrem bisher einzigen Finaleinzug 2013 die Dresden Monarchs fünfmal im Halbfinale in Schwäbisch Hall antreten mussten (mit Ausnahme von 2017 also jedes Jahr). Trotz teilweise spannender und gleichwertiger Begegnungen in diesen Matches setzten sich dabei immer die Unicorns durch. 2004, 2005 und 2010 hatten beide Mannschaften jeweils im Viertelfinale gegeneinander gespielt, auch dabei immer in Schwäbisch Hall. Zweimal hatten in dieser Phase aber immerhin die Monarchs den Sieg aus Hohenlohe entführen und danach ins Halbfinale vorstoßen können.

Medieninformationen zum SharkWater German Bowl XLII und den beteiligten Teams finden sich hier zum Download.