Berlin Adler

Berlin in der GFL: Berlin Adler

Das Team der Berlin Adler kann auf eine lange Tradition verweisen. Seit der Gründung im Jahr 1979 spielte das Team (ganz zu Beginn noch unter dem Namen Berliner Bären) bis 1997 zunächst ununterbrochen in der ersten Bundesliga. Nach dem Abstieg gelang 2002 die Rückkehr in die GFL, und die Meistertitel Nummer fünf und sechs stammen aus dieser zweiten Phase. 2008 sicherte sich das Team mit dem Sieg im EFAF-Cup erstmals einen internationalen Titel, zwei Jahre später errangen die Berliner mit dem Gewinn des Eurobowls in der European Football League – dem Football-Äquivalent zur Champions League, den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte.

Nicht nur Tradition, sondern vor allem Erfolge pflastern den Weg der Adler. In der German-Bowl-Geschichte sind sie mit sechs Titeln gleichauf mit Düsseldorf zwar „nur“ die Nummer zwei hinter Rekordmeister Braunschweig. Aber im Gegensatz zu Braunschweig, Düsseldorf oder auch Hamburg, Köln oder Ansbach sind sie der einzige Klub, dem es gelungen ist, nicht nur mit einer Spielergeneration einen Titel zu gewinnen, sondern mit mehreren: Zwischen Meisterschaft eins (1987) und Meisterschaft sechs (2009) lagen 22 Jahre – Braunschweig und Düsseldorf gewannen im Gegensatz dazu alle ihre Titel jeweils in nur wenig mehr als einem runden Jahrzehnt.

Die entscheidenden Gründe für die Erfolge des GFL-Teams lagen immer in der intensiven und erfolgreichen Jugendarbeit. Viele Stammspieler sammelten ihre ersten Erfahrungen im Jugend- und Schülerbereich der Adler. Mitte Oktober 2011 stellten die Berlin Adler dann auch getreu dieser Tradition fast folgerichtig mit Wanja Müller ein Adler-Urgestein als ihren neuen Head Coach vor.

Mit Müller wollen die Adler wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. 2011 unterlag man im Viertelfinale dem späteren Meister Schwäbisch Hall, 2012 hat man bislang in der GFL nur gegen Vizemeister Kiel verloren. Im EFL-Halbfinale in Wien verpasste man zwar den erhofften dritten Einzug ins Eurobowl-Finale in Folge, doch heißt dies auch, dass die Konzentration nun voll auf die GFL gelegt werden kann. Nachdem nun auch noch das Finale im eigenen Stadion lockt und die in den ersten Spielen noch nicht ganz hundertprozentig aufeinander eingespielte Mannschaft nach und nach ihren Rhythmus gefunden hat, darf man sich von den Adlern einiges versprechen.

Quarterback für die Berliner spielt der 25-jährige US-Amerikaner Alex Good, mit Conrad Meadows hat der Verein auch eine amerikanische Anspielstation für ihn verpflichtet. Die Stärke der Adler ist aber ihre Variabilität im Passspiel, die sich auf eine ganze Reihe junger deutscher Akteure, zum Teil bereits Nationalspieler, gründet. Und natürlich eine im letzten Jahrzehnt herausgebildete Tradition einer sehr starken Verteidigung um Linebacker Mario Nowak herum.

Mehr Infomationen unter www.berlinadler.de.