Teilnehmer der Sparkassen Junioren Europameisterschaft stehen fest

Halbfinalgegner im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion wird am 25. Juni Frankreich sein. Die Franzosen setzten sich im Qualifikationsturnier im eigenen Land im Mai ohne einen einzigen Gegenpunkt in Spielen gegen Italien (35:0) und Serbien (49:0) durch und werden auch in Dresden alles daran setzen, es dem deutschen Angriff schwer zu machen. Frankreich gewann den EM-Titel 2004 und 2006, beide Male im Finale gegen Deutschland, und war zuletzt 2011 und 2013 jeweils im Finale an Österreich gescheitert. Bevor am letzten Juni-Donnerstag das deutsche Team ab 17 Uhr in Dresden versuchen wird, diesen harten Brocken aus dem Weg zu räumen, wird Titelverteidiger Österreich ab 14 Uhr gegen Dänemark um den Finaleinzug kämpfen. Auch die Dänen gewannen ihr Qualifikationsturnier zu Hause durch Siege gegen Großbritannien (31:19) und Schweden (31:0).

Die Sparkasse Junioren-Europameisterschaft in Dresden ist nach dem Turnier in Köln 2013 die zweite U19-EM-Endrunde in Folge, die in Deutschland ausgetragen wird. Damals war Deutschland kurzfristig als Ersatz-Ausrichter für Russland eingesprungen und hatte in allerletzter Minute die Austragung ermöglichen können, eine Aufgabe, der sich damals in Europa in der Kürze der Zeit einzig der AFVD mit seinen Partnern gewachsen sah. In Dresden wird der AFVD mit seinen Partnern nun beweisen, dass mit einer ausreichend langen Planungsphase stimmungsvolle Akzente für den Junioren-Football nicht nur wortreich im Hinterzimmer zu beschwören sind, sondern auch ganz praktisch erreicht werden können.

Mit der Ostsächsischen Sparkasse als Namenssponsor, der Landeshauptstadt Dresden und dem Staatsministerium des Inneren des Freistaates Sachsen unterstützen drei Partner das Event finanziell und ideell großzügig. So ist das Organisationskomitee in der Lage, allen teilnehmenden Mannschaften den Aufenthalt in Dresden vollständig zu finanzieren. Auch wenn es die sportliche Aufgabe für die deutsche Mannschaft dadurch womöglich schwerer macht, lag der Fokus der Investitionen darin, den anreisenden Teams eine optimale sportliche Vorbereitung zu ermöglichen. Die Unterbringung und Verpflegung aller Teams für die Dauer des gesamten Turnieres wird vom Veranstalter vollständig finanziert, daher können alle Teilnehmerverbände (ebenso wie die deutsche Junioren-Nationalmannschaft) ihr eigenes Budget sportlich sinnvoller für Lehrgangsmaßnahmen zur Vorbereitung der Mannschaften einsetzen.

Die Regel ist so etwas bei internationalen Turnieren im American Football leider nicht, schon gar nicht im Jugendbereich, wo es doch besonders darauf ankommt, den jungen Aktiven alle erdenkliche Unterstützung zukommen zu lassen, um ihren Sport auszuüben, und nicht noch zusätzlich Hindernisse aufzutürmen. Selbst bei der wenige Wochen später stattfindenden Herren-WM in den USA müssen die Teilnehmer zusätzlich zu den Kosten der eigenen Anreise knapp 40.000 Euro Startgeld an die Organisatoren entrichten. Nicht von ungefähr ist für dieses Turnier vom ursprünglichen Ansatz eines 12-Nationen-Turnieres dann auch nichts mehr übrig geblieben. Im Gegensatz dazu hat beim Wettbewerb um den Junioren-EM-Titel, der in Dresden im Juni seinen krönenden Abschluss finden wird, mit nicht nur virtuell rund einem Dutzend Teilnehmern (Qualifikations-Spiele und Turniere eingerechnet) von Anfang bis Ende vor allem das Sportliche den Ton angegeben.

Es fehlt nur noch eins: Stimmungsvolle Kulissen für die Halbfinals am 25. Juni und die Finalspiele am 27. Juni im Heinz-Steyer-Stadion in Dresden: Der Vorverkauf läuft, Tickets zwischen fünf und zwölf Euro sind erhältlich unter

http://www.gegenbauer-ticketservice.de/events-und-tickets/alle-veranstaltungsstaetten/detail/events/show/Event/sparkasse-junioren-europameisterschaft-american-football/

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